Wanderwoche Anello Zoldano 6.-13.9.2026

Wanderwoche Anello Zoldano 6.-13.9.2026

Schlägt man den Anello Zoldano nach, dann liest man von einem 70 km langen Rundwanderweg in 6 Etappen rund um das Val di Zoldo in den Belluner Dolomiten. Von anspruchsvollem Gelände ist die Rede und von imposanten Bergmassiven wie der Civetta oder dem Monte Pelmo. Damit sind die wesentlichsten Fakten gut zusammengefasst.

Es bleibt zu ergänzen, dass die Runde landschaftlich beeindruckend ist. Immer wieder eröffnen sich neue Ausblicke auf in die Hänge eingestreute Dörfer im typischen Charm der 70er und 80er Jahre, auf interessante Konturen, die die weißen Dolomitenfelsen in den Himmel zeichnen und jedem Gipfel seine unverwechselbare Silhouette verleihen. Und dazwischen ein Stück des Weges oder die nächste Hütte, die von uns angesteuert wird.

Es muss erwähnt werden, dass insbesondere die ersten beiden Etappen tatsächlich sehr anspruchsvoll waren. Nicht nur Länge und Höhenmeter waren eine Herausforderung, sondern das Terrain, das dem Wanderer immer die größte Aufmerksamkeit abverlangt. Und manch einer war insgeheim ganz froh, dass wir die dritte und längste Etappe aufgrund des heftigen Regens abkürzen mussten. Leider hat sich das Wetter nicht wesentlich gebessert, aber immerhin ist es uns gelungen, die beiden nächsten Hütten jeweils vor dem Regen zu erreichen. Und für die Abschlussetappe hatten wir wieder strahlenden Sonnenschein.  

Es hat sich als nützlich erwiesen, dass der Ring („Anello“) um den Ort Forno kreist und immer wieder Passstraßen kreuzt, die ins Tal zurückführen.  Es war also immer möglich einzelne Teilstücke auszulassen um beispielsweise schmerzenden Knien den einen oder anderen Abstieg zu ersparen. Dankenswerter Weise hat sich Werner bereit erklärt, den Shuttledienst mit seinem PKW zu übernehmen. So konnten wir auf den Hütten wieder alle zusammentreffen.

Und wenn wir nun schon bei den Dankesworten angelangt sind, kommt hier ein Salut auf Alex, der die Runde nicht nur bestens vorbereitet und organisiert, sondern sie auch immer mit der nötigen Ruhe geführt hat. Und waren seine Angaben über die bevorstehenden Strapazen auch manchmal etwas irreführend, seine Einschätzung des Wetters und seine präzise Vorhersage des Regens verdient spezielle Erwähnung.

Und letztlich möchte ich auch nicht vergessen, die Familie Poller zu nennen, deren Empfehlung wir offensichtlich die Runde zu verdanken haben und deren sportliche Leistung und stets Ansporn und Vorgabe waren. Man könnte sagen, ohne „die Pollers“ hätten wir diese schöne Runde nicht erlebt und genossen. 

Abschließend die für alle Statistiker unumgänglichen Daten und Fakten der Tour:

Teilnehmer (siehe Gruppenfoto vor dem Rif. Angelini von links nach rechts): 

Werner Maresch, Claudia und Jens Koch, Barbara Wolfert, Leo Hudribusch, Barbara Maresch, Alex und Inge Jaud, Martina Radl, Doris Kronberger, Waltraud und Hans Kernbichler, Marion Stock-Weiß, Andi Weiß, Karin Trübswasser

Übernachtungen: Hotel Zoldana in Forno di Zoldo, Rif. G. Angelini, Rif. San Sebastiano, Rif. Coldai, Rif. Venezia, Rif. Remauro, Hotel Zoldana

In sechs Tagen wurden 64km und 4300hm bewältigt, wetterbedingt wurde die schwierigste Etappe von Passo Duran zum Rif. Coldai ausgelassen.